Meine Liebe zur Natur ist seit meiner Kindheit ungebrochen. Deshalb bin ich sehr gerne draußen, streife durch die Wälder, spüre die Energie der Bäume und des Planeten. Gaia ist für mich einzigartig, und nur schwer zu begreifen.

Denn für die meisten von uns, ist die Vorstellung das wir auf einem Bewusstsein leben, doch ziemlich befremdlich. Was ist, wenn sie uns plötzlich nicht mehr leiden kann und beschlossen hat uns doch lieber loszuwerden?

Nein. So funktioniert dieses wundervolle Wesen nicht, auch wenn manche das angesichts von Vulkanausbrüchen und Hurrikans zu glauben scheinen. Sie durchläuft nur die gleichen Veränderungsprozesse wie wir auch, allerdings in völlig anderen Dimensionen. Wenn ihr euch wütend oder hilflos fühlt, dann werft ihr vielleicht einen Stuhl gegen die Wand. Wenn Gaia sich so fühlt, brechen Vulkane aus. Sie macht das aber keinesfalls mit Absicht oder um uns irgendwie zu bestrafen. Sie macht es, weil die Energie irgendwo hin muss.

Immer wieder gibt es Plätze, die mich anziehen, weil sie so ein inneres Leuchten besitzen, so eine ganz besondere Energie, die man nicht beschreiben kann, wenn man das noch nie gefühlt hat. Ich versuche das immer wieder mal in meinen Fotos festzuhalten um es anderen Menschen begreiflich und zugänglich zu machen, wie schön und lichtvoll dieser Planet eigentlich ist auf dem wir leben. Egal, ob es die dünne Sichel das Mondes an einem klaren, dunkelblauen Nachthimmel ist, oder das Sonnenlicht, das sich in tausenden von Regentropfen bricht, die wie Diamanten an den Ästen und Zweigen hängen. Sonnenaufgänge am frühen Morgen, wenn alles noch still ist und außer ein paar Vögeln nichts zu hören ist. Der pinkfarbene Himmel mit dicken Wolken nach einem Gewitter. Ich liebe all diese Dinge und werde niemals genug davon haben das zu sehen und Teil davon zu sein.